Clara Schüppler

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Mein 19. Geburtstag



Neunzehn Jahre oder auch „kumina mwenda“, um es auf Luganda zu sagen - hört sich irgendwie schon ganz schön alt an finde ich…

Und dennoch war es mein erster Geburtstag, den ich ziemlich weit weg von Zuhause gefeiert habe. Und zwar mit allem, was dazugehört: morgens wurde ich um sieben Uhr schon mit 19 brennenden Teelichtern von Greta im Wohnzimmer empfangen, durfte einen in Zeitungspapier verpackten, farbenfrohen Wickelrock auspacken und habe eine tolle Postkarte bekommen.

Mit Glückwünschen und einem Ständchen meiner Lieblingsklasse, worüber ich mich sehr gefreut habe, nahm der Tag seinen Lauf. Meine Befürchtung, die vorbereiteten Süßigkeiten für die Frühstückspause könnten nicht für alle Kids der Schule reichen, hat sich zum Glück nicht (!) bewahrheitet. Alles Andere hätte in einem Drama enden können… In der Mittagspause sollte ich unerwartet zu Mama Charles kommen und ihr beim Baden ihres Jüngsten helfen. Was ich bis dato noch nicht ahnte: Greta und Grace nutzten meine Abwesenheit, bliesen Luftballons auf, gestalteten ein Plakat und drapierten einen Kuchen, den sie am Mittwoch - ohne dass ich auch nur die leiseste Ahnung hatte, war nämlich währenddessen mit dem Baden der Kids beschäftigt - im Voluntärshaus gebacken hatten. Mit verbundenen Augen bin ich noch etwas über das Schulgelände gestolpert, bevor mich dann die gelungene Überraschung im Haus erwartete. Der Fantakuchen war super und die Kerzen habe ich mit einem Luftzug ausgepustet (jawoll!). Die Fotos, die wir anschließend mit leicht platzenden Luftballons draußen gemacht haben, sind ziemlich lustig geworden Und das tägliche Baden der Kids, das Volleyball spielen in der Abendsonne und das Wraps-mit-Gemüse-und-Reisbällchen-Zubereiten haben diesen unvergesslichen 3. März noch ziemlich perfekt abgerundet.

Besonders den Schulmetrons und Grace, mit denen ich in letzter Zeit immer mehr zu tun habe und mich super verstehe, ist es zu verdanken, dass dieser Tag sich für mich als ein ganz besonderer gestaltet hat und natürlich meiner Mitfreiwilligen Greta, die mein Geburtsdatum überhaupt erst im Voraus verkündet und sich darüber hinaus um so Vieles gekümmert hat! Und natürlich ein großer Dank an all diejenigen, die in der Ferne an mich gedacht haben - obwohl ich gerade so weit weg bin. Die Glückwünsche, Videobotschaften, Bilder waren unzählig und überforderten die schlechte Internetverbindung meines Handys enorm ;D Danke!

Es war mein erster und vielleicht letzter Geburtstag in Uganda, weit weg von Zuhause

- und was für einer!

5.3.16 09:19

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