Clara Schüppler

It´s time for Africa!
 

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Wer sucht, der findet!

Oder:

Acht Regeln, die man (eigentlich) nicht brechen sollten, wenn man in Uganda ist.


„Wo ist denn meine schwarze Brieftasche? Hat Jemand den Geldumschlag gesehen? Ich muss mal eben das Gepäck durchsuchen...“ Solche und weitere, ähnliche Sätze wurden mehr als einmal am Tag ausgesprochen, nachdem Greta und ich unsere Familien, d.h. meine Mutter, meinen Bruder und meine Halbschwester Kati und Gretas Familie am 20. März gegen vier Uhr nachts am Flughafen in Entebbe abgeholt hatten. Mit dem „Muzungu-Willkommensplakat“ in der Hand erreichten Greta und ich nicht verfrüht den Ausgang des Flughafen-Gebäudes, aus dem unsere Eltern in wenigen Augenblicken kommen sollten. Und dann war es soweit: der große Moment, auf den ich so lange gewartet hatte, dem ich entgegengefiebert hatte, wie ein Kind den Geschenken an Weihnachten. Einige Umarmungen und Begrüßungsfotos später wurde sogleich ein mittelgroßes Problem aufgedeckt: ein Gepäckstück war unterwegs verloren gegangen - und ausgerechnet der Koffer mit dem Essen für Greta, von dem wir wochenlang geträumt hatten.

Irgendwie konnten wir die Ernüchterung dann doch ertragen, sodass wir wenig später völlig übermüdet Kampalas Backpacker-Hostel erreichten, in dem wir (vor allem meine Mama) vor eine weitere Härteprobe gestellt wurden: es war halb sechs morgens, meine Familie hatte in den vergangenen Stunden eine kleine Weltreise hinter sich gebracht und unser bestelltes Zimmer war „not yet clean“!! Ohoh. Es hatte ja niemand behauptet, dass Urlaub machen in Uganda ein Kinderspiel würde…

Schließlich bekamen wir an jenem Morgen doch noch ein paar Betten und konnten immerhin noch etwa zwei Stunden schlafen. Was auch gut so war, schließlich stand für den ersten Tag mit unserem Besuch „ein Gang durch die Downtown“ auf dem Programm und niemand würde mir widersprechen, wenn ich behaupte, dass dieses Vorhaben absolut nichts für schwache Nerven ist…


1. Regel: Von dem Herausholen des Handys/Fotoapparates in Downtown wird dringend abgeraten!Die Eindrücke prasselten unentwegt auf unsere Besucher ein und ihre Reaktionen auf „die ganz andere Welt“ ließ mich auf meine Anfangszeit zurückblicken und mir gleichzeitig bewusst werden, wie selbstverständlich das Menschengetummel für mich bereits geworden ist.

Enge, Staub, Gestank, dichter/stehender Verkehr, Lärm, Menschen überall…

Als Neuner-Muzungu-Gruppe schlängelten wir uns wacker durch die Straßen der Downtown, bummelten über den touristischen Craftmarkt und ließen uns sogar eine Fahrt im vollen Taxi zurück zum Backpackers nicht entgehen. Während des gesamten Tages konnte ich kaum zusehen, wie meine Mutter mit ihrem IPhone durch die Stadt wanderte, Gretas Vater fröhlich mit der Kamera jedes zweite Taxi ablichtete - ich sah die Wertgegenstände bereits in den Händen eines flotten Bodafahrers o.ä. in der Ferne verschwinden.

Jedenfalls wurde die oben genannte Regel Nummer eins somit erfolgreich und ohne Bedenken gebrochen - glücklicherweise auch ohne weitere Konsequenzen.

Dieser erste Tag spiegelte schon sehr gut einige der vielen Ereignisse wider, die Greta und ich (vor allem wochenends) in der Metropole Kampala erleben; im Nachhinein fragten sich unsere Mütter jedoch auch, wie sie den Tag überhaupt hatten heil überstehen können.


2. Regel: Kein Wasserkontakt zum Lake Victoria – Billarziosegefahr!!

Mit Ugandas Gewässern ist das ja immer so eine Sache… Darf man baden oder nicht? Wie hoch ist das Risiko, Billarziose zu bekommen?

Hinsichtlich des Lake Victorias scheinen die Reiseführer einer Meinung: Wenn irgendwie möglich sollte der Wasserkontakt gemieden werden. So ganz ließ sich diese Empfehlung bei unserer Bootsfahrt am zweiten Tag unserer Tour in Jinja auf dem See natürlich nicht umsetzen.

Dafür war das kühle Nass nach der langen Autofahrt zu verlockend. Und schließlich wollten wir Beweisfotos vor dem Schild, das angeblich den Ursprung der Nilquelle markieren soll (den gibt’s wohl öfter), knipsen.

Neben unzähligen Vögeln sichteten wir vom Boot aus eine Eidechse und Affen, die man in Deutschland wohl bestenfalls aus dem Zoo kennt. Nach der schönen Bootstour, bei der wir dank Kati am Ende fast gekentert wären, fuhren wir über die sogenannten „Discoroads“ (Jeder, der einmal über diese „Straßen“ gefahren ist, weiß warum sie so heißen) zu unseren Gasteltern Stephen und Annet nach Hause und bekamen dort eine Vielzahl an typisch ugandischen Gerichten aufgetischt: bei der Auswahl zwischen Matooke (nein Mama, das heißt nicht „Matucke&ldquo, Erdusssoße, Reis, Süßkartoffeln, Gemüse, Kidneybohnen, Fleisch und Chapati (nicht Ciabatta!! - wieder ein Appell an die Mütter), wusste man gar nicht, wo man mit dem Essen anfangen und aufhören sollte. Aber lecker war es! :-)


3. Regel: Während Bodafahrten muss ein Helm getragen werden!

Das Mitfahren auf den Motorrollern (sog. „Bodabodas&ldquo ist generell schon ein Kapitel für sich.

In dem unübersichtlichen Kampala steigt der Adrenalinpegel bei einer Bodafahrt durch den unberechenbaren Verkehr scheinbar ins Unermessliche. Und diese Erfahrung durfte unsere Neuner-Gruppe, die an diesem Tag leider nur aus acht Mitgliedern bestand, am ersten gemeinsamen Mittwoch in der Großstadt direkt zwei Mal machen…

Der Tag begann mit einer Moschee-Besichtigung, für die wir mit Kopf- und Beintüchern ausgestattet wurden. In der Ganzkörperverhüllung stellte sich das Treppensteigen auf den hohen Turm der Moschee als eine kleine Herausforderung heraus. Beim Erreichen des Ziels nach doch recht vielen Stufen war jedoch schnell klar, dass sich die Anstrengung gelohnt hatte -

der Ausblick war super! Ebenfalls super war die Bodafahrt von der Moschee aus zum Nationalmuseum, durch das wir gefühlte fünf Stunden schlenderten. Realistisch gesehen waren es höchstens zwei, aber als die Museumsführung so gar kein Ende mehr nahm waren sich vor allem Ute und Mama irgendwann einig, dass man nun doch wirklich nicht mehr aufnahmefähig sei.

Umso mehr konnten wir wenig später die chinesischen Nudeln und Falafeln in der Foodlounge der Acacia-Mall genießen, in der man sich laut Aussagen aller ja wie in Europa fühle. Danach sollten die ersten Erfahrungen mit dem Bodafahren noch etwas erweitert werden werden. Wieder ohne Helm, wieder im chaotischen Straßenverkehr (aber diesmal im Feierabendverkehr) und wieder ohne Wegplan und Orientierung schwangen wir uns paarweise auf die Roller und los ging es. Diesmal fuhren die Fahrer nicht brav hintereinander weg, diesmal nutzten nicht alle denselben Weg zum Backpacker-Hostel zurück und diesmal blieben auch meine Knie an diversen Autospiegeln und Bodareifen hängen, sowie ich es von vergangenen Mitfahrten schon gewohnt bin. Diesmal war die Fahrt keine „Softvariante“ für Muzungus. Und wir überlebten trotzdem alle - sogar ohne Helm.


4. Regel: Soda - Trinken ist auf unserer Terrasse (ab jetzt) verboten!

„Hi Muzungus!“ Mit diesen Worten wurden Gretas und meine Familie am 24. März gegen Mittag an der Ewaldi-Schule begrüßt, kaum waren die Gepäckmassen vom Kofferraum ins Guesthouse geschleppt worden. Und nicht nur das: Kurz nach Ankunft unserer Besuchergruppe war in der Mainhall eine Willkommenszeremonie mit anschließender Schulbesichtigung organisiert worden. Die Music-Drama-Dance-Gruppe gab mal wieder alles und löste somit allgemeine Begeisterung aus. Ein Einkauf auf dem Obst- und Gemüsemarkt in Busunju durften sich unsere Familien nicht entgehen lassen, schließlich gehört das frische Obst zu Gretas und meinem Alltag wie bunt bemalte Eier zu Ostern. Apropros Ostern: Den Samstag an der Schule nutzten wir, um ca. 90 Hühnereier kochen und mit Färbemitteln -extra aus Deutschland eingeflogen - bunt zu gestalten. Das gemeinsame Osterfest am Sonntag, für das wir die bunten Eier und einige Süßigkeiten auf der Wiese vor unserem Haus versteckten, entpuppte sich als eine ziemlich gelungene Aktion.

Die Kids kamen zwar drei Stunden später als ursprünglich geplant aus der Messe wieder und dementsprechend waren die versteckten Gummibärchen-Tütchen schön vorgewärmt und die Eier quasi noch ein zweites Mal in der Mittagssonne gekocht worden. Beim Suchen der Ostereier ging es zu wie bei einer Löwenfütterung: kaum hatten wir das Startsignal gegeben, stürzten sich die Schülerhorden auf unschuldige Bäume, Büsche, Tische, Bänke, Bodenlöcher, Fensterbänke etc. um ja keine Hinterlassenschaft des Osterhasens zu übersehen. Die Einen fanden mehr, die Anderen weniger, doch am Ende wurde alles gerecht verteilt, sodass jedes Kind ein Ei, Süßigkeiten und eine Soda zu trinken bekam. Was wir an dem Tag auch noch feststellen durften: die knall orange farbene Soda ist ein Teufelsgetränk, nach dessen Konsum einfach alles klebt - insbesondere die Terrassen vor Voluntärshäusern… (Konsequenz daraus: siehe Regel 4)


5. Regel: Das Verlassen des eigenen Gefährts sollte in Safariparks unterlassen werden!

Dass man immer einen Plan B haben sollte, zeigte der frühe Morgen des Ostermontags, an dem wir - jetzt nur noch zu siebt – gegen sechs Uhr mit Sack und Pack das Schulgelände verließen und Richtung Mbarara aufbrachen. Der Grund für die Unterbesetzung unserer Truppe war Toms bakterielle Infektion, dank der er und Mama die Nacht von Sonntag auf Montag bei einem wohl etwas zweifelhaften Arzt in Gayaza verbringen mussten. Na ja, war für Tom bestimmt auch mal ein Erlebnis, wenn auch kein besonders tolles. Aber wer kann schon von sich behaupten, zwei Infusionen in einem ugandischen Krankenhaus bekommen zu haben?!

Unser gesamtes Vorhaben stand, ebenso wie die Stimmung der Gruppe, etwas auf der Kippe; darum blieb uns nur noch eins: positiv denken, es konnte nur besser werden. Und das wurde es auch! Irgendwie konnten wir uns nach dem Zwischenstopp in Gayaza nach einem spontanen, deftigen Frühstück aufrappeln und erreichten an diesem Montag sogar noch planmäßig den Mburo-Nationalpark. Daran hätte wohl morgens noch niemand geglaubt - niemand, außer Stephen himself. Er war auch derjenige, der uns noch vor Befahren des Parks auf sein Autodach klettern und sogar im Park zum Picknicken und Dachträger-Reparieren aussteigen ließ (ups, vielleicht hatten wir die Autodachkonstruktion doch etwas überbelastet). Zugegeben: sooo gefährlich schienen die Antilopen, die man in etwa 150 Metern Entfernung erahnen konnte und die Pumbas, die sich genüsslich im Schlamm wälzten, auch nicht zu sein. Und auch die Vielzahl an Schmetterlingen stellte keine sonderlich große Gefahr für uns dar…;-)

Anschließend setzten wir die Reise fort und erreichten schließlich Mbarara; ein ruhiges Städtchen, das im Gegensatz zu Kampala richtig erholsam war (stressiger Kampala geht allerdings auch nicht) und einem das Gefühl gab, irgendwo in den Alpen zu sein. Die Unterkunft, die wir durch Zufall entdeckten, entpuppte sich als wahre Luxus-Suites, mit neuen Bädern und sauberen Betten ausgestattet. Das kam zu dem Zeitpunkt gerade richtig, wo unsere Mütter doch mittags noch gesagt hatten, sie wünschten sich nach einer Woche Entbehrung doch nun mal etwas Luxus und wären auch bereit dafür zu investieren…:-) Abends entdeckten wir noch das langsamste Lokal Mbararas: der Pizza-Ofen schien Kapazität für höchstens zwei Pizzen zu bieten. Blöd nur, dass acht von uns Pizza bestellt hatten.

Tja, in der Ruhe liegt die Kraft. Auch eine Erfahrung, die unseren Gästen (zum Glück) nicht erspart blieb.


6.Regel: Von dem Baden in stillen Gewässern Afrikas wird dringend abgeraten!

Nach dem schweren Abschied von unserer schicken Unterkunft und einem fürstlichen Frühstück im Hotel setzte sich unsere Tour Dienstagmittag fort. Als nächster Zielort stand der Lake Bunyoni auf dem Programm, an dem Greta und ich bereits einmal mit der Bocholtergruppe im Oktober waren.

Hatte schon irgendwie Kultstatus, in einem Holzbötchen neun Leute inklusive Gepäck für zwei Wochen zu verstauen und auf eine verlassene Insel überzusetzen, auf der es genau eine Unterkunft gibt. Die Ankunft auf der Insel wurde begleitet von einer ersten Fitnesseinheit, schließlich mussten wir den Anstieg zur Lodge auf über 2000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel mit samt Gepäck bewältigen. Die „Belohnung“ war dann später der Sprung in den angeblich dritt tiefsten See der Welt (Gretas Vater kann es immer noch nicht glauben). Etwas mysteriös war allerdings schon, dass wir in diesem riesigen, herrlichen See einfach immer die einzigen Badegäste waren und das, obwohl rundherum viele kleine Inseln verteilt waren. Da huschte einem schon hin und wieder Regel Nummer 6 durch den Kopf. Immerhin mein Bruder Tom müsste nach seinem Antibiotika-Konsum der vergangenen Tage dermaßen gegen Alles und Jeden immun sein, sodass zumindest ihm das Seewasser nichts mehr anhaben können sollte…

Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass die Zeit am See für mich wunderschön, nahezu paradiesisch war. Sowohl die Überfahrt zur anderen Insel und die dortige Wanderung, als auch das mehrmalige Mit-dem-Tau-ins-Wasser-schwingen, die Übernachtungen im Zelt, die Pancakes zum Frühstück und natürlich die warme Dusche unterm freien Sternenhimmel im Wald… Erinnerungen an eine schöne Zeit, die ich mit lieben Menschen durchleben durfte.


7.Regel: Eiswürfel und Salat sollten möglichst gemieden werden!

Als hätten wir nicht schon eine ganze Menge erlebt, ging es für unsere Neuner-Gruppe am 1. April vom Lake Bunyoni aus nach Entebbe, der letzten Station unserer gemeinsamen Reise.

Tapfer überbrückten wir knappe acht Stunden Autofahrt zusammengequetscht auf der Rückbank von Stephens Auto und erreichten schließlich den Zielort, ohne jedoch eine Vorstellung zu haben, wo wir die nächste Nacht schlafen zu können. Mit tollen, niveauvollen Reimspielchen wie „Alle Kinder machen Blödsinn, außer Tom- der ist fromm. Oder: Alle Kinder müssen lernen, außer Kati - die geht auf ne Party. Oder: Alle Kinder spielen auf der Straße, außer Ulli – die steckt im Gulli“ überbrückten wir die zu lange Autofahrt und wurden wenigstens etwas kreativ (bin immer noch Stolz auf meine zahlreich ausgedachten Sätze;D).

Nachdem sich herausstellte, dass das Backpackers bereits ausgebucht war, blieb für uns noch das Green Valley Guesthouse, das mehr und mehr zu einem surrealen Phantom wurde, je länger wir danach suchten. Im Halbdunkeln fanden wir es letztendlich dann doch und waren über die Aussicht auf ein warmes Abendessen und fertige Betten heilfroh. Am nächsten Tag spazierten wir zum Botanischen Garten, in dem Einige von uns zum ersten Mal Sternfrüchte probierten und Äffchen direkt aus der Hand mit Bananen fütterten. Leicht ermattet ging es danach in die nahegelegene Victoria-Mall (endlich wieder ein bisschen Luxus - wurde aber auch Zeit;D). Das Cafe Javas schien für uns als große Gruppe immer wieder wie der sichere Hafen, an dem man sich nach einer anstrengenden Schifffahrt niederlassen konnte.

Da wurde dann auch die Empfehlung, in Afrika auf Eiswürfel und Salat/Tomaten zu verzichten, gekonnt ignoriert und die Pommes, der Kuchen, die Smoothies, Milchshakes und Frappes waren in null komma nix verputzt.

Ähnlich war es am Samstag; für unsere Familien der letzte Tag in Uganda. Während wir morgens Entebbes Wildlife-Zoo besuchten und dort das große Spektakel „Ugandas next Monkeymodel“ feierten (kurze Erläuterung des Insiders: neun Muzungus stehen vor einem Schimpansengehege und kriegen sich vor Lachen kaum ein, weil sie sich vorstellen, die Affen würden eine Modelcasting-Show nachstellen. Aber ernsthaft: die Affen stolzierten vor uns her wie auf einem Catwalk, präsentierten sich, posten und verzogen sich wieder&hellip

Des Weiteren konnten wir noch all die Tiere begutachten, die sich bei unserer Safari vor uns versteckt hatten oder nicht vorhanden waren.

Nach der Anstrengung im Zoo war es dann mal wieder Zeit fürs Cafe Javas, in dem wir inzwischen mit offenen Armen begrüßt wurden ;-)


8.Regel: Was zusammen gehört, sollte man nicht trennen!

Rückblickend auf die zwei Wochen kann ich sagen, dass ich eine wunderbare Zeit mit einem Teil meiner Familie erleben, viele Eindrücke teilen und neue Erfahrungen machen konnte.

Besonders die Tatsache, dass ein Bild von meinem Alltag hier in Uganda vermittelt werden konnte und nun auch meine Mama weiß, wovon ich wann spreche, liegt mir besonders am Herzen.

Die Zeit in Uganda wird mich prägen und in Zukunft ein Teil von mir sein – darum war und ist es mir wichtig, dass mich meine Eltern auch im Projekt direkt besucht haben.

Und gleichzeitig habe ich in den vergangenen sieben Monaten immer wieder festgestellt, dass ein ganz anderer, großer Teil von mir fehlt: meine Familie. Ein Stück weit habe ich sie die ganze Zeit über gesucht. Jetzt weiß ich einmal mehr: Wer sucht, der findet!

Und auch wenn ich sowohl meinen Papa (schon im Januar), als auch meine Mama (vergangenen Samstag) wieder einmal verabschieden musste und sie mich zurückgelassen haben, sowie ich es Ende August am Düsseldorfer Flughafen tat, haben sie mir doch so viel da gelassen.

Und damit meine ich nicht nur den übervollen Kühlschrank, das Essensregal, das aus den Wänden zu reißen droht und einen Medizinschrank, mit dem ich eine Privatapotheke eröffnen könnte...







9.4.16 13:07

Letzte Einträge: Unsre Reise die wird lustig, unsre Reise die wird schön..., Pizza, Soda, Film und mehr…, Du bist dabei, ich bin dabei, wir sind dabei, Kigali- die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, Der ganz normale Alltag(-swahnsinn), In der Luft

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


David (11.4.16 15:23)
Ganz toller Bericht :-) Pipo

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