Clara Schüppler

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Pizza, Soda, Film und mehr…

Pizza, Soda, Film und mehr…

Gestern war ein sehr ereignisreicher Tag, an dem sich gleich mehrere Highlights abspielten…

Dank einer großzügigen Spende von einer guten Freundin aus Deutschland (Danke Tina!) konnten Anna und Antonia (zwei Praktikantinnen aus Deutschland), meine Mitfreiwillige Greta und ich im Nachbardorf einen Großeinkauf für unser Vorhaben an jenem besagten Freitag erledigen. Mit mehreren Tüten voller Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Möhren, Mehl, Öl, Salz und einem Kofferraum voller Soda-Kisten (super buntes und viel zu süßes Zuckerzeug, deutsche Fanta ist dagegen ein Witz) kehrten wir an die Schule zurück und starteten unser Pizza-Projekt mit vollem Körpereinsatz.

Da wir noch vom Vortag, an dem wir für die ganze Schule Brötchen gebacken hatten, geübt waren, war das Hefeteig kneten eine Sache von 20 Minuten. Ganze 10 Kilogramm Mehl wurden von uns in dem Teig, dem man dank der Hefe beim Größerwerden zugucken konnte, verarbeitet.

Zum Glück bekamen wir tatkräftige Unterstützung von den Matrons und Lehrern beim Kneten, Schnibbeln und Teig belegen. Ansonsten hätten wir vermutlich allein schon für das Schälen der 10000 Tomaten Wochen gebraucht… Noch schnell eine Tomatensoße überm Feuer zusammen gemixt und schon konnten die fünf farbenfrohen Musterbleche in den vorgeheizten Ofen. Derweil hockten etliche Kids um die Küche herum und konnten die Pizzaausgabe kaum erwarten.

Diese entpuppte sich als voller Erfolg, denn die Pizzaböden waren nahezu zu Fladenbroten aufgegangen und dementsprechend groß waren dann auch die Pizzastücke, die die Kinder später verspeisen konnten (irgendwie ist Hefeteig auch immer so eine Glückssache)…

Und als wäre das nicht schon Highlight genug gewesen, riefen wir die gesamte Mannschaft nach dem Abendessen zum Filmgucken in die Mainhall zusammen. König der Löwen mit Beamer (natürlich auf Englisch) stand auf dem Programm, dazu gab es die besagte Soda. Während die Jüngeren nach zehn Minuten in unseren Armen pennten, konnten die Älteren die Spannung kaum aushalten und es hieß immer nur „Will he die?“ Und als dann nach dem Film um mich herum „Repeat, repeat“ gerufen wurde, wusste ich, dass sich die Aktion gelohnt hatte. Noch einmal schauten wir den Film an diesem Abend allerdings nicht. Dafür aber noch etliche Fotos aufm Laptop bei uns im Haus, die an diesem gelungenen Tag entstanden sind :-)

2.7.16 15:23

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